Steg am Wörthersee in Kärnten

Kärnten · Osttirol · Steiermark

Arbeitsmedizin
& Prävention

Akademische Arbeitsmedizinerin · Fachärztin für Allgemeinmedizin und Familienmedizin · Präventivmedizin seit 2004

Arbeitsmedizin für dich und deine Mitarbeiter. Nicht für das Arbeitsinspektorat.

Die Unterlagen stimmen trotzdem. Dafür sorge ich. Rechne als Erstes aus, wie viele Stunden dein Betrieb braucht, und sieh dann, was du bei mir bekommst.

Als Erstes: Wie viele Stunden brauchst du?

Rechne aus, wie viel Arbeitsmedizin dein Betrieb braucht.

Bis 50 Beschäftigte je Arbeitsstätte sind regelmäßige Begehungen Pflicht, eine Arbeitsmedizinerin ist sehr empfohlen. Ab 51 Beschäftigten musst du eine Arbeitsmedizinerin für die Präventionszeit bestellen. Trag deine Beschäftigten ein, der Rechner zeigt dir sofort die Stunden.

Teilzeitkräfte zählen anteilig. Gezählt wird pro Arbeitsstätte. Stunden werden auf ganze Stunden gerundet, ab 0,5 aufwärts. Neu gerechnet wird erst, wenn sich der Personalstand um mehr als 5 Prozent ändert.

Rechenweg: 1,2 Stunden je Büroarbeitsplatz, 1,5 Stunden je sonstigem Arbeitsplatz, plus 0,5 Stunden je Nachtarbeitnehmer. Bis 50 Beschäftigte je Arbeitsstätte gilt keine Präventionszeit, sondern Begehungspflicht: mindestens jährlich bei 11 bis 50, alle zwei Jahre bei bis zu 10 (Büro: alle drei Jahre). Quelle: §§ 77a, 78a, 82a ASchG; Infoblatt der Arbeitsinspektion.

0 hPräventionszeit pro Jahr, gesamt
Arbeitsmedizin, mindestens 35 %
0 h
Sicherheitsfachkraft, mindestens 40 %
0 h
Frei verteilbar, 25 %
0 h
Davon Untersuchungen, höchstens 20 % der Arbeitsmedizin
0 h

Alles aus einer Hand

Was du bei mir bekommst

Pflicht ab 51 Beschäftigten

Arbeitsmedizin

Die arbeitsmedizinische Betreuung in der Präventionszeit. Alles, was das Gesetz von deinem Betrieb verlangt.

  • Begehungen und Evaluierungen
  • Beratung und Sprechstunden
  • Untersuchungen und Impfungen
  • Berichte und Unterlagen für die Arbeitsinspektion
Zur Arbeitsmedizin
Zubuchbar für alle Mitarbeiter

BGF

Betriebliche Gesundheitsförderung: kurze, praktische Angebote, die deine Mitarbeiter am nächsten Tag umsetzen.

  • Workshops und Vorträge
  • Gesundheitstage im Betrieb
  • Sprechstunden zu Schlaf, Stress und Rücken
  • Im Betrieb oder online
Zur BGF
Zubuchbar für die Führung

VIP

RE.NYOU Health Management für Geschäftsführung, Führungsebene und Abteilungsleiter.

  • Longevity Check und 24 Stunden HRV
  • Longevity Coaching über sechs Monate
  • Business Coaching auf der Finca
  • Team Auszeit als Leistungsbonus
Zu VIP
Arbeitsmedizin · Pflicht

Die arbeitsmedizinische Betreuung

Alles in diesem Abschnitt ist Pflicht für deinen Betrieb ab 51 Beschäftigten, und ich übernehme es für dich. Die Präventionszeit teilt sich so auf:

Arbeitsmedizin
mindestens 35 %
Sicherheitsfachkraft
mindestens 40 %
frei verteilbar
25 %

Die freien 25 Prozent gehen an Arbeitsmedizin, Sicherheitsfachkraft oder weitere Fachleute wie Arbeitspsychologie. Von der arbeitsmedizinischen Zeit dürfen höchstens 20 Prozent Untersuchungen sein, der Rest ist Betreuung.

Begehung und Evaluierungen

Laufende arbeitsmedizinische Betreuung

§ 82a ASchG: Arbeitgeber haben Arbeitsmediziner mindestens im Ausmaß der Präventionszeit zu beschäftigen, ab 51 Beschäftigten je Arbeitsstätte.

Im Betrieb Ich bin deine Arbeitsmedizinerin im Werkvertrag, mit Jahresplan, festen Terminen im Betrieb und Bericht an die Geschäftsführung. Du musst an nichts mehr denken.

Regelmäßige Begehungen mit Bericht

§ 82 Abs 1 ASchG: Arbeitsmediziner haben die Arbeitsstätten regelmäßig zu begehen und den Arbeitgeber zu beraten.

Im Betrieb Ein Rundgang durch Halle, Lager und Büro, gemeinsam mit der Sicherheitsfachkraft. Danach ein Bericht mit drei Punkten, die zuerst drankommen.

Arbeitsplatzevaluierung

§ 4 ASchG: Der Arbeitgeber hat die Gefahren für Sicherheit und Gesundheit zu ermitteln und zu beurteilen und Maßnahmen festzulegen. § 5: Ergebnis und Maßnahmen sind schriftlich festzuhalten.

Das ist die Grundlage von allem. Jeder Betrieb braucht sie, ab dem ersten Mitarbeiter, egal wie klein. Das Dokument dazu heißt Sicherheits und Gesundheitsschutzdokument, und die Arbeitsinspektion fragt als Erstes danach.

So läuft es

  1. Den Betrieb in Bereiche gliedern, in denen Ähnliches gearbeitet wird: Halle, Lager, Büro, Außendienst.
  2. Für jeden Bereich Belastungen und Gefahren feststellen und beurteilen: Lärm, Stäube, Heben, Hitze, Bildschirm, Zeitdruck.
  3. Maßnahmen in der gesetzlichen Reihenfolge (§ 7 ASchG): Gefahr an der Quelle beseitigen, dann technisch, dann organisatorisch, zuletzt persönliche Schutzausrüstung. Kollektiver Schutz vor individuellem.
  4. Alles dokumentieren.
  5. Neu evaluieren, wenn etwas passiert: nach Unfällen, bei arbeitsbedingten Erkrankungen, nach Zwischenfällen mit hoher psychischer Belastung, bei neuen Maschinen, Stoffen oder Verfahren, bei neuen Erkenntnissen oder wenn die Arbeitsinspektion es verlangt (§ 4 Abs 5).

Im Betrieb Ich gehe mit der Sicherheitsfachkraft durch den Betrieb und bringe den ärztlichen Blick ein: Was macht dieser Arbeitsplatz mit Rücken, Lunge, Gehör, Schlaf. Daraus werden Maßnahmen, die im Dokument stehen und im Alltag halten.

Evaluierung psychischer Belastungen

§ 4 Abs 1 ASchG: Zu ermitteln sind auch die arbeitsbedingten psychischen Belastungen, seit 2013 ausdrücklich. Das Verfahren muss validiert sein, Maßstab ist die ÖNORM EN ISO 10075-3.

Nicht die Psyche der Einzelnen wird beurteilt, sondern die Arbeit: Aufgaben, Organisation, Umgebung, Zusammenarbeit. Wo entsteht Druck, wo fehlt Handlungsspielraum, wo ist die Führung nicht erreichbar.

So läuft es

  1. Verfahren wählen: standardisierter Fragebogen für größere Betriebe, moderierte Workshops für kleine Teams. Beides validiert, beides anonym.
  2. Erheben, auswerten, mit den Führungskräften besprechen. Nicht die Werte, sondern die drei Punkte, die zuerst drankommen.
  3. Maßnahmen festlegen, dokumentieren, nach einem Jahr prüfen, ob sie gewirkt haben.

Im Betrieb Ich mache das gemeinsam mit Arbeitspsychologie. Mein Teil ist die Brücke zum Körper: Schlaf, Blutdruck, das Loch am Nachmittag. Psychische Belastung ist selten nur im Kopf.

Mutterschutzevaluierung

§ 2a MSchG: Für alle Arbeitsplätze, an denen Frauen beschäftigt werden, sind die Gefahren für werdende und stillende Mütter zu ermitteln und zu beurteilen. Schriftlich, im Sicherheits und Gesundheitsschutzdokument.

Der häufigste Irrtum: Man macht sie, wenn jemand schwanger ist. Das Gesetz will sie vorher, für jeden Bereich, in dem Frauen arbeiten, unabhängig vom Alter. Dann liegt sie am Tag der Meldung schon in der Lade.

So läuft es

  1. Bereiche mit ähnlicher Tätigkeit festlegen und schauen, wo Frauen arbeiten.
  2. Für jeden dieser Bereiche die Gefahren nach § 2a Abs 2 prüfen: schwere Lasten, Stöße und Erschütterungen, Lärm, Strahlung, Hitze und Kälte, Körperhaltung und körperliche Belastung, biologische und gesundheitsgefährdende Arbeitsstoffe, Druckluft.
  3. Beurteilen, ob der Arbeitsplatz für eine Schwangere oder Stillende zumutbar bleibt, mit welchen Änderungen, und ab wann nicht mehr.
  4. Wenn nicht: Ersatzarbeitsplatz oder Freistellung. Das steht dann schon im Dokument, bevor es eilt.

Im Betrieb Schwangerschaft gemeldet, am selben Tag ein Anruf bei mir. Ich schaue mir den konkreten Arbeitsplatz an, wir klären, was sie weiter tun darf und was nicht, und die Mitarbeiterin bekommt eine Ärztin, die sie durch die nächsten Monate im Betrieb begleitet.

Lehrlinge und Jugendliche

§ 23 KJBG: Vor Beginn der Beschäftigung Jugendlicher sind die Gefahren für Sicherheit, Gesundheit und Sittlichkeit zu ermitteln, unter Beiziehung der Präventivfachkräfte. Die KJBG VO regelt die Beschäftigungsverbote und Beschäftigungsbeschränkungen. § 26: Verzeichnis der Jugendlichen.

Jugendliche sind alle ab dem vollendeten 15. Lebensjahr und dem Ende der Schulpflicht bis zum 18. Geburtstag. Deine Lehrlinge also. Sind alle im Betrieb über 18, entfällt die Evaluierung. Sobald der erste Lehrling kommt, nicht mehr.

So läuft es

  1. Prüfen, welche Verbote und Beschränkungen der KJBG VO im Betrieb überhaupt vorkommen: gefährliche Maschinen, Arbeitsstoffe, Lasten, Akkord, Nachtarbeit, Alleinarbeit.
  2. Für jeden Bereich festhalten, was der Lehrling darf, was nur unter Aufsicht und was in der Ausbildung ausdrücklich erlaubt ist.
  3. Verzeichnis führen: Name, Wohnort, Geburtsdatum, Eintritt, Art der Beschäftigung.
  4. Unterweisung vor Beginn und bei jeder Änderung, altersgerecht.

Im Betrieb Der Lehrling in der Werkstatt, sechzehn, am ersten Tag an der Bandsäge. Genau das verhindert die Evaluierung. Ich schaue, was er wirklich lernen darf, und rede mit ihm so, dass er es sich merkt.

Unterlagen, die vorliegen müssen

§ 5 ASchG: Sicherheits und Gesundheitsschutzdokumente. § 41 Abs 4: Arbeitsstoffverzeichnis. § 12 und § 14: Information und Unterweisung. AStV und ÖNORM Z 1020:2025: Erste Hilfe Ausstattung, neu seit Oktober 2025.

Wenn die Arbeitsinspektion kommt, fragt sie nach Papier. Die meisten Betriebe haben es irgendwo, aber nicht beisammen und nicht aktuell.

So läuft es

  1. Sicherheits und Gesundheitsschutzdokument je Arbeitsstätte, mit Mutterschutz und Jugendlichen als eigene Kapitel.
  2. Arbeitsstoffverzeichnis mit Sicherheitsdatenblättern für jeden gefährlichen Stoff, vom Reiniger bis zum Lösungsmittel.
  3. Unterweisungsnachweise, mit Datum und Unterschrift.
  4. Erste Hilfe: Ersthelfer in ausreichender Zahl, Verbandkasten nach der neuen ÖNORM Z 1020:2025 befüllt, Notausgänge und Beleuchtung regelmäßig kontrolliert.

Im Betrieb Ich bringe eine Ordnerstruktur mit, die sich bewährt hat, und wir füllen sie beim ersten Termin gemeinsam. Danach ein jährlicher Check, zwei Stunden, und es liegt alles da, wenn jemand fragt.

Beratung und Sprechstunden

Ergonomie und Arbeitsplatzgestaltung

§ 81 Abs 3 Z 6 ASchG: Beiziehung bei ergonomischen, arbeitsphysiologischen und arbeitshygienischen Fragen.

Im Betrieb Der Packplatz, an dem drei Leute Rückenschmerzen haben. Der Bildschirm, der zu tief steht. Ich schaue hin, wir ändern es, es kostet meist wenig.

Alternsgerechtes Arbeiten

§ 81 Abs 1 ASchG: Beratung zu menschengerechter Arbeitsgestaltung und auf die Arbeitsbedingungen bezogener Gesundheitsförderung.

Im Betrieb Deine Belegschaft wird älter. Schichtmodelle, Hebehilfen, Krafttraining im Betrieb, damit der Fünfundfünfzigjährige bis zur Pension bleibt.

Wiedereingliederung und Arbeitsplatzwechsel

§ 81 Abs 3 Z 8 ASchG: Beiziehung bei Fragen des Arbeitsplatzwechsels und der Eingliederung nach längerer Erkrankung.

Im Betrieb Nach drei Monaten Krankenstand zurück in den Betrieb: Gespräch, Stufenplan, Zusammenarbeit mit fit2work. Damit die Rückkehr hält.

Schutzausrüstung, Arbeitsmittel, Arbeitsstoffe

§ 81 Abs 3 Z 3 bis 5 ASchG: Beiziehung bei Arbeitsmitteln, Arbeitsstoffen und persönlicher Schutzausrüstung.

Im Betrieb Neue Maschine, neuer Reiniger, neue Handschuhe: Ich beurteile, was das für Haut, Lunge und Rücken heißt, bevor es im Betrieb steht.

Organisation der Ersten Hilfe

§ 81 Abs 3 Z 7 ASchG: Beiziehung bei der Organisation der Ersten Hilfe.

Im Betrieb Wie viele Ersthelfer, wo der Defibrillator hängt, was in den Verbandkasten gehört. Einmal geordnet, jährlich geprüft.

Unterweisungen und Betriebsanweisungen

§ 12 und § 14 ASchG: Arbeitnehmer sind über Gefahren zu informieren und zu unterweisen.

Im Betrieb Zwanzig Minuten in der Frühbesprechung: Hitze, Lärm, Heben. So, dass es hängen bleibt, nicht so, dass es unterschrieben wird.

Arbeitsschutzausschuss und Dokumentation

§ 88 ASchG: Ab 100 Beschäftigten ist ein Arbeitsschutzausschuss einzurichten; die Präventivfachkräfte nehmen teil.

Im Betrieb Ich bin dabei, bringe den arbeitsmedizinischen Jahresbericht mit und halte die Dokumentation so, dass die Arbeitsinspektion zufrieden ist.

Sprechstunden vor Ort und online

§ 81 Abs 1 ASchG: Beratung der Arbeitnehmer in Fragen des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsförderung. Vertraulich, ohne Befund an den Arbeitgeber.

Im Betrieb Feste Sprechstunde im Betrieb, dazwischen ein Videotermin. Der Rücken, der Schlaf, das Ergebnis vom Hausarzt, das niemand erklärt hat. Zwanzig Minuten, und die Leute wissen, was sie tun können.

Untersuchungen und Impfungen

Eignungs und Folgeuntersuchungen nach VGÜ

§§ 49 bis 52 ASchG, VGÜ 2014: Vor Aufnahme und in festen Abständen bei Lärm, Staub, chemischen und biologischen Arbeitsstoffen, Nachtarbeit.

Im Betrieb Ich bin ermächtigte Arbeitsmedizinerin, führe die Untersuchungen im Betrieb durch, melde fristgerecht und behalte die Wiederholungstermine im Blick.

Lärm

VGÜ: Folgeuntersuchung bei Lärmexposition über den Auslösewerten.

Im Betrieb Hörtest in der Halle, Gehörschutz richtig gewählt, Ergebnis mit der Sicherheitsfachkraft besprochen.

Nachtarbeit

§ 12b AZG: Nachtarbeitnehmer haben Anspruch auf Untersuchungen vor Aufnahme und alle zwei Jahre, ab 50 alle Jahre.

Im Betrieb Schlaf, Blutdruck, Blutzucker, Stimmung. Und ein Gespräch über den Schichtplan, das oft mehr bringt als der Befund.

Staub, chemische und biologische Arbeitsstoffe

VGÜ: Untersuchungen bei Exposition gegenüber bestimmten Stoffen, etwa Quarzstaub, Lösungsmitteln, Krankheitserregern.

Im Betrieb Lunge, Haut, Labor, je nach Stoff. Impfschutz bei biologischen Arbeitsstoffen, etwa in Pflege und Entsorgung.

Bildschirmarbeit und Sehtest

§ 68 ASchG, BSV: Anspruch auf Augenuntersuchung und Bildschirmbrille.

Im Betrieb Sehtest im Betrieb, Beratung zur Brille, Blick auf Monitorhöhe und Licht. Zwanzig Minuten pro Person.

Impfungen bei arbeitsbedingtem Infektionsrisiko

Präventionszeitfähig laut Arbeitsinspektion nur, wenn das Infektionsrisiko aus der Tätigkeit kommt.

Im Betrieb Hepatitis, FSME, Influenza für Pflege, Kinderbetreuung, Außendienst, Entsorgung. Impfpasskontrolle und Impfung im Betrieb.

Die Paragraphen

Jede Zeile ist eine Pflicht deines Betriebs, und daneben steht, was ich dafür tue.

Alle Paragraphen aufklappen
NormPflicht des BetriebsWas ich dazu beitrage
§ 4 ASchGErmittlung und Beurteilung der Gefahren, Festlegung von Maßnahmen (Arbeitsplatzevaluierung)Mitwirkung an der Evaluierung, arbeitsmedizinische Beurteilung, Maßnahmenvorschläge, Dokumentation
§ 4 Abs 1 ASchGEvaluierung psychischer BelastungenPlanung und Auswertung gemeinsam mit Arbeitspsychologie, Maßnahmen mit Führungskräften
§ 12, § 14 ASchGInformation und Unterweisung der ArbeitnehmerGesundheitsbezogene Unterweisungen, Betriebsanweisungen, Schulungen
§§ 49 bis 52 ASchG, VGÜEignungs und Folgeuntersuchungen bei Lärm, Staub, Arbeitsstoffen, NachtarbeitDurchführung als ermächtigte Arbeitsmedizinerin, Befunde, Meldungen, Fristen im Blick
§ 68 ASchG, BSVBildschirmarbeit: Augenuntersuchung, Bildschirmbrille, PausenSehtest, Beratung zu Brille und Arbeitsplatz, Pausenregelung
§ 69, § 70 ASchGPersönliche Schutzausrüstung, Auswahl und TragepflichtArbeitsmedizinische Beurteilung von PSA, Belastung durch das Tragen
§ 77a ASchGBegehungen in Betrieben bis 50 BeschäftigteBegehung mit Bericht, jährlich oder alle zwei Jahre, gemeinsam mit der Sicherheitsfachkraft
§ 81 ASchGAufgaben und Beiziehung der Arbeitsmediziner (zwölf Themen, von Planung bis Wiedereingliederung)Mein Kerngeschäft. Beratung in allen zwölf Bereichen, Teilnahme an Planungen, Auskunft an Arbeitnehmer
§ 82 ASchGTätigkeiten: Begehungen, Beratung, Untersuchungen, Zusammenarbeit mit SicherheitsfachkraftDurchführung im Rahmen der Präventionszeit, Dokumentation im Sicherheits und Gesundheitsschutzdokument
§ 82a ASchGPräventionszeit bei über 50 Beschäftigten, mindestens 35 % ArbeitsmedizinBerechnung, Jahresplanung, Einheiten von mindestens zwei Stunden, Bericht an den Arbeitgeber
§ 88 ASchGArbeitsschutzausschuss ab 100 BeschäftigtenTeilnahme, arbeitsmedizinischer Jahresbericht
§ 2a MSchGEvaluierung für werdende und stillende MütterMutterschutzevaluierung, Beratung zu Beschäftigungsverboten
§ 12b AZGUntersuchungen für Nachtarbeitnehmer, Anspruch auf VersetzungUntersuchungen bei Nachtarbeit, Beratung zu Schichtplänen und Schlaf
§ 81 Abs 3 Z 8 ASchGWiedereingliederung, ArbeitsplatzwechselWiedereingliederungsgespräche, Zusammenarbeit mit fit2work, stufenweiser Wiedereinstieg
Vorschau der Checkliste Arbeitsinspektion

Gratis für deinen Betrieb

Ist dein Betrieb bereit für die Arbeitsinspektion?

Die Checkliste mit 22 Punkten zum Abhaken, für Betriebe ab 51 Beschäftigten. Trag dich ein, bestätige kurz deine Adresse, und die Checkliste kommt sofort per Mail.

Mit dem Eintragen bekommst du die Checkliste und ab und zu Hinweise von mir zur Arbeitsmedizin. Abmelden geht jederzeit mit einem Klick. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Der Rechner für deinen ganzen Betrieb

Was kostet es deine Firma, nicht in Gesundheit zu investieren?

Deine Maschinen werden gewartet, die Dienstautos gehen zum Service, die Laptops werden erneuert. Und deine Mitarbeiter, und du selbst? Der Rechner zeigt in einer Minute, was Krankheit deinen Betrieb im Jahr kostet. Nicht nur die Tage, an denen jemand fehlt. Sondern auch die Tage, an denen jemand da ist, aber nur mit halber Kraft: müde, verspannt, mit Kopfweh. Diese stillen Tage kosten am meisten.

Vorausgefüllt mit dem österreichischen Durchschnitt 2025: 14,7 Tage (Fehlzeitenreport 2026, WIFO). In Deutschland sind es meist deutlich mehr. Trag gern deine eigene Zahl ein.

So rechnen wir: Ein Mitarbeiter kostet dich sein Bruttogehalt plus rund ein Viertel Lohnnebenkosten. Das teilen wir durch 365 Tage und nehmen es mal die Krankenstandstage. Das ist der sichtbare Verlust. Dazu kommt der unsichtbare: Studien zeigen, dass die Tage mit halber Kraft etwa doppelt so viel kosten wie der Krankenstand selbst (Booz & Company 2011; Steinke und Badura, BAuA 2011). Das Ergebnis ist eine Schätzung.

110.000 €Geschätzter Verlust pro Jahr
Krankenstandstage im Betrieb
250
Krankenstand, sichtbar
38.500 €
Halbe Kraft, unsichtbar
71.500 €
Das entspricht Vollzeitstellen
2
Schon 10 Prozent weniger davon sind im Jahr 11.000 €. Jeder Euro für betriebliche Prävention kommt im Schnitt 2,7fach zurück (iga.Report 28).

Genau hier setzt die BGF an: Gesundheitsförderung für alle Mitarbeiter, damit aus halber Kraft wieder volle wird.

BGF · zubuchbar

Betriebliche Gesundheitsförderung für dein Team

Akupunktur auf der Liege am Pool

Statt Obstkorb und Weihnachtsbonus in die Gesundheit deiner Mitarbeiter investieren. Kurz, praktisch und so, dass man es am nächsten Tag umsetzt. Als Vortrag, Workshop, Sprechstunde oder ganzer Gesundheitstag, im Betrieb oder online.

BGF buchst du zusätzlich zur Arbeitsmedizin. Was sich direkt auf die Arbeitsbedingungen bezieht, etwa Ergonomie oder Schichtarbeit, kann auch in der Präventionszeit laufen. Ich sage dir, was wohin gehört.

Essen und Alltag

  • Gesund essen nach TCM
  • Eine gesunde Morgenroutine nach TCM
  • Mediterrane Leichtigkeit im Alltag, auch mit 12 Stunden Schichten
  • Gut durch die Nachtschicht: Schlaf, Licht und das richtige Essen
  • Für ein gutes Bauchgefühl: Darm, Verdauung und Energie

Bewegung

  • Krafttraining zum Einstieg: dein eigener Trainingsplan, eine Einführung im Fitnesscenter und ein Monat gratis Mitgliedschaft, als Vorbeugung gegen Osteoporose
  • Medical Yoga für den Arbeitsalltag
  • Richtig heben und tragen
  • Die bewegte Pause: fünf Minuten für Rücken und Nacken

Entspannung und Kopf

  • Entspannung, die man in der Pause lernt: Atem und Muskelentspannung
  • Hilf dir selbst: Akupressur und Akupunktur zum Ausprobieren
  • Besser schlafen
  • Stress und Burnout vorbeugen
  • Mit leichtem Kopf durch den Tag: Kopfschmerz und Migräne

Vorsorge

  • Brustkrebs vorbeugen
  • Wechseljahre im Job
  • Gut älter werden
  • Herz und Gefäße: dein persönliches Risiko
  • Rauchfrei
  • Reiseberatung mit Impfplan für Außendienst und Montage
VIP · für die Führung

RE.NYOU Health Management VIP

Laptop auf dem gelben Tisch über dem Pool

Wenn eine Führungskraft ausfällt, steht oft eine ganze Abteilung. VIP ist nicht für die ganze Belegschaft gedacht, sondern für die, die Verantwortung tragen: Executive Health für dich als Geschäftsführung, Corporate Health für deine Führungsebene und deine Abteilungsleiter.

Darauf kannst du dich verlassen

Angebot binnen 48 Stunden

Nach dem kostenlosen Check bekommst du in zwei Tagen ein Angebot, klar getrennt nach Arbeitsmedizin, BGF und VIP.

Wechsel ohne Aufwand

Ich übernehme alle Unterlagen, Daten und Fristen aus deiner bisherigen Betreuung. Du musst dich um nichts kümmern.

Termine nach deinem Wunsch

Wir planen das Jahr gemeinsam. Die Termine richten sich nach deinem Betrieb, nicht umgekehrt.

Immer jemand erreichbar

Hinter mir steht ein Team aus Expertinnen, Experten und arbeitsmedizinischer Assistenz. Wenn ich einmal nicht kann, ist trotzdem jemand für dich da.

Berichte mit Kennzahlen

Regelmäßige Tätigkeitsberichte und einmal im Jahr ein Bericht an die Geschäftsführung: Krankenstand, Untersuchungen, Maßnahmen und was sich verändert hat.

Ruhe vor der Arbeitsinspektion

Ich sichte alle Unterlagen, halte sie aktuell und spreche bei Fragen direkt mit dem Arbeitsinspektorat.

Team Arbeitsmedizin Kärnten

Das Team hinter deiner Arbeitsmedizin

Du bekommst nicht nur mich, sondern ein Team, das miteinander spricht. Ich koordiniere, die anderen setzen um.

Für deinen Betrieb in Kärnten

  • Arbeitspsychologie Klaudia Brandstätter, MSc: Evaluierung psychischer Belastungen. Kann auch in den freien 25 Prozent der Präventionszeit laufen.
  • Physiotherapie Rücken, Ergonomie und Wiedereingliederung nach längerem Krankenstand.
  • Arbeitsmedizinische Assistenz für Untersuchungen direkt bei dir im Betrieb.
  • Business und systemisches Coaching Mathias Schubert: Coaching für Führungskräfte und Teams.
  • Apotheker mit TCM, Longevity Labore und ein ärztliches Netzwerk aller Fachrichtungen.
  • Louis Bürohund und Therapiehund in Ausbildung, für die Burnout Prävention.

Für BGF, VIP und die Team Auszeit auf der Finca

  • Yoga, Ayurveda und Achtsamkeit Sonja Schuster
  • Pilates, Yin Yoga, EFT und Schlaf Adriana Lichtenstein
  • Massagen und Craniosacraltherapie Kerstin Wahrlich

Worum wir uns gemeinsam kümmern

Fachkräfte halten

Gute Leute gehen selten nur wegen des Gehalts. Sie gehen, wenn sie müde werden. Gesundheit, die man im Betrieb spürt, bindet.

Die Belegschaft wird älter

Viele deiner erfahrensten Leute sind über 50. Mit Krafttraining, guter Schichtplanung und Ergonomie bleiben sie gesund bis zur Pension.

Frauen in den Wechseljahren

Schlaf, Hitzewallungen, Konzentration. Viele Frauen reduzieren in dieser Zeit ihre Stunden. Gute Beratung im Betrieb hält sie im Team.

Nachtschicht

Wer nachts arbeitet, braucht andere Regeln für Schlaf, Licht und Essen. Ich zeige deinen Leuten, wie sie die Nachtschicht gut überstehen.

Mediterrane Präventivmedizin im Betrieb

Mein Ansatz

Altes Steintor mit Blick in den Garten

Mitarbeiter, die gesund sind und gern arbeiten. Und ein Betrieb, der gesund bleibt.

Arbeitsmedizin wird meist über Lärm, Staub, Ergonomie und Bildschirmarbeit definiert. Das bleibt wichtig, ist aber nur ein Ausschnitt.

Die meisten Ausfälle beginnen leiser: mit schlechtem Schlaf, mit Dauerstress, mit dem Rücken, mit Dingen, die man hinnimmt. Wenn das Wohlbefinden sinkt, ist der Krankenstand nicht weit.

Mit meiner Erfahrung in der Präventivmedizin seit 2004 weiß ich, worauf es ankommt. Mein Ziel sind Mitarbeiter, die gesund, leistungsstark und effizient bleiben. Seit 2018 als akademische Arbeitsmedizinerin in Betrieben wie Procter & Gamble, Merck, Siemens, Dynatrace und dem Magistrat Villach.

Wer fällt warum aus

14,7 Tage

Krankenstand pro Kopf und Jahr in Österreich, 2025.

19,1 %

aller Krankenstandstage gehen auf Rücken, Muskeln und Gelenke. Weniger Fälle, aber lange Ausfälle.

11,8 %

gehen auf psychische Erkrankungen. 1994 waren es 2,6 Prozent.

Dazu kommen die Tage, an denen jemand da ist, aber nur mit halber Kraft. Quelle: WIFO, Fehlzeitenreport 2026.

Küste der Ogliastra auf Sardinien mit Bergen und Meer
was die blue zone ogliastra auf sardinien alt werden lässt,
hält deinen betrieb gesund.

Warum mediterran

Was die Ogliastra mit Kärnten zu tun hat

In der Ogliastra auf Sardinien bleiben Menschen bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig (Poulain et al., Experimental Gerontology 2004). Mediterran ist dabei kein Ort, sondern eine Art zu leben und zu arbeiten: Bewegung, gutes Essen, echte Pausen, Gemeinschaft und eine Arbeit mit Sinn. Das lässt sich in jeden Betrieb in Kärnten bringen.

Bewegung36 statt 64 Tage

Krankenstand in drei Jahren: Aktive Arbeitnehmer fehlten deutlich kürzer. In der Ogliastra gehören steile und weite Wege zur Arbeit zum Alltag. Kärnten hat die Berge dafür.

Jiménez-Mérida et al., Int J Environ Res Public Health 2022 · Tolu, Pes et al., Eur J Ageing 2019

Essen30 % weniger

Herzinfarkt, Schlaganfall und Herztod mit mediterraner Küche, Olivenöl und Nüssen.

Estruch et al., New England Journal of Medicine 2018

Pause37 % weniger

Herztod bei regelmäßiger Mittagsruhe. Am deutlichsten bei Männern, die noch arbeiten.

Naska et al., Archives of Internal Medicine 2007

Gemeinschaft50 % mehr

Überlebenschance mit guten sozialen Beziehungen. Ein Effekt so groß wie bekannte Risikofaktoren, etwa das Rauchen.

Holt-Lunstad et al., PLoS Medicine 2010

Sinn2,4fach

höheres Sterberisiko bei wenig Sinn im Leben. Arbeitszufriedenheit hängt eng mit Burnout, Depression und Angst zusammen. Wer gern arbeitet, arbeitet gut.

Alimujiang et al., JAMA Network Open 2019 · Faragher et al., Occup Environ Med 2005

Referenzen seit 2018

Betriebe, die ich als Arbeitsmedizinerin mitbetreut habe

Procter & Gamble·Merck·Siemens·Dynatrace·Elin·Magistrat Villach·Procter & Gamble·Merck·Siemens·Dynatrace·Elin·Magistrat Villach·Procter & Gamble·Merck·Siemens·Dynatrace·Elin·Magistrat Villach·

Konsumgüter · Pharma · Elektrotechnik · Software · Energietechnik · Öffentliche Verwaltung

Dr. Isabella Schwartz

Über mich

Dr. med. univ. Isabella Schwartz

Akademische Arbeitsmedizinerin für Betriebe in Kärnten, Osttirol und der Steiermark.

Fachärztin für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Psychotherapeutisches Propädeutikum, Longevity Medizin, Expertin für Präventivmedizin seit 2004.

Für meine Betriebe biete ich auf unserer Finca auf Mallorca Team Auszeiten, Teamcoachings und Healthy Longevity Coaching an, auch als betriebliche Gesundheitsförderung.

Klinische Ausbildung: LKH Villach, Privatklinik Villach, Klinikum Berchtesgadener Land, Rehazentrum am Meer. Promotion an der Medizinischen Universität Wien, Studium in Graz und Wien. Forschungsaufenthalt und Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin an der Taipei Medical University, Taiwan.

Diplome und Weiterbildungen
  • Akademische Arbeitsmedizinerin, Universitätslehrgang Arbeitsmedizin und Präventivmedizin, ÖÄK Diplom Arbeitsmedizin
  • Psychotherapeutisches Propädeutikum, Universität Klagenfurt
  • Fachärztin für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
  • ÖÄK Diplom Akupunktur
  • Notarztdiplom
  • F. X. Mayr Ärztin
  • Longevity und Anti Aging Medizin, GSAAM
  • TCM in Gynäkologie und Kinderwunsch, OGKA
  • TCM Dermatologie, Donau-Universität Krems
  • Westliche Kräuter und Ernährungsberatung nach TCM, WSTCM
  • Manuelle Medizin, ÖÄGMM
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch

Kostenloser Check deiner Betreuung

Reden wir über deinen Betrieb.

Dreißig Minuten, kostenlos, online oder bei dir im Betrieb in Kärnten. Danach bekommst du binnen 48 Stunden ein Angebot, klar getrennt nach Arbeitsmedizin, BGF und VIP.

Dr. med. univ. Isabella Schwartz · isabella@renyou.de · +43 660 485 32 99